PartedMagic VS Windows 7

Also irgendwie scheint Parted Magic 4.6 eine Partitionierung herzustellen, mit der Windows 7 nichts anfangen kann. Vorgesehen war für die neue Festplatte in meinem Notebook „Primär“ (Win7) + „Primär“ (Xubuntu) + „Erweitert“ (mit mehreren logischen Laufwerken). Die Partitionen werden auch soweit erkannt, doch nicht mehr die logischen Laufwerke innerhalb der erweiterten Partition. Das Dumme daran ist einfach, dass die Partitionierung mit der Laufwerksverwaltung unter Windows 7 an sich ja schon ein Krampf ist – Vista hat wenigstens noch die mit Parted Magic erstellten Partitionierung sauber erkannt. Als logische Laufwerke hatte ich mir dann folgendes überlegt: NTFS-Laufwerk für Daten (ca 400 bis 500 GB), NTFS-Laufwerk für eigene Backup-/Recovery-Lösung (ca. 32 GB), ext3 für /home (ca. 10 GB) und der Rest für den Linux-Swap (weil ich suspend-to-disk nutzen will)

Mir ist klar, dass mittlerweile Parted Magic 4.10 herausgekommen ist, womit das Problem gelöst sein kann, dennoch erstelle ich nun die Paritionen händisch mittels der Laufwerksverwaltung, weil das einfach das kleinere Übel ist als die neue ISO zu besorgen, sie zu brennen und dann Windows u.U. nochmal neu zu installieren (ggf. alleine einige Stunden für den Download der ISO). Übrigens wenn ihr Windows 7 nur auf eine primäre Partition installiert habt und den Rest frei gelassen habt, hilft euch das Kommandozeilentool diskpart unter Windows. Die wichtigsten Befehle sind hier LIST, SELECT und CREATE (können auch klein geschrieben werden). Mit LIST könnt ihr allerhand über einen zweiten Parameter auflisten, mit SELECT über Typ- und den Nummerangaben, die ihr in den Auflistungen erfahrt, das auswählen, das ihr bearbeiten möchtet, und mit CREATE könnt ihr dann Partitionen erstellen. Um eine erweiterte Partition zusätzlich zur primären Windows-Parition auf der ersten Festplatte einzurichten, braucht ihr also nichts anderes zu tun als:

  1. Im Startmenü diskpart eingeben, aufrufen und den UAC zu bestätigen
  2. select disk 0, um diie erste Festplatte auszuwählen
  3. create partition extended, um die erweiterte Parition einzurichten
  4. exit, um die Änderungen auf die Platte schreiben zu lasen und diskpart zu beenden.
  5. Für den Rest kann man nun die Datenträgerverwaltung verwenden, die IMO komfortabler ist und die Partitionen auch „linuxkompatibel“ schreibt, dass sie hinterher auch nach der Linux-Installation von Windows wieder erkannt werden.
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Veröffentlicht am 20. Mai 2010, in Frust, Linux, Windows 7. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Kommentare deaktiviert für PartedMagic VS Windows 7.

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