Wahlplakate werden zerstört… manche aber auch nicht – und andere Unwegbarkeiten im Wahlkampf

Der NDR berichtet heute über zerstörte Wahlplakate und zeigt dabei drei beklebte und zerstörte Plakate in Daumennagen großen Bildern.

Heute auf meinem Weg durch die Ortschaft Datzeroth und wundere mich, warum mich der CDU-Vertreter der Region anlächelt, aber Frau Bätzing plötzlich nicht mehr: Beinahe sämtliche(!) Wahlplakate der SPD sind komischerweise von der Fahrtrichtung der Hauptstraße weggedreht. Nur(!) in Altwied in dem Bereich der Ortes in dem komischerweise auch die Hauptstraße immer gut beparkt ist um den fließenden Verkehr nicht zu zu behindern, sondern auch grob zu gefährden. In der folgenden Ortschaft Richtung Neuwied Niederbieber sind keine beschädigten Wahlplakate zu sehen.

Derweil ist auf einem XXL-Wahlplakat der CDU in Niederbreitbach gegenüber der Tankstelle ein über beide Backen grinsender Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg – das Wahlplakat kommt wohlgemerkt von der CDU, Herr zu Guttenberg jedoch von der CSU, die man in Rheinland-Pfalz bekanntermaßen nicht wählen kann, da sie nur in Bayern antritt. Auf dem Wahlplakat ist nichts in Bezug auf die CSU oder die gemeinsame Fraktion zu erkennen – übrigens auch nicht auf dem Wahlzettel. Was hat also Herr zu Guttenberg auf dem Wahlplakat verloren?

edit Innerhalb von zwei Tagen wurden die beiden Plakate doch tatsächlich ausgetauscht, so dass nunmehr Frau Merkel auf den Plakaten zu sehen ist. Zwar noch immer kein Anblick, der das Herz erfreut, aber wenigstens nunmehr inhaltlich korrekter als vorher.

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Veröffentlicht am 9. September 2009, in Allgemeines. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Kommentare deaktiviert für Wahlplakate werden zerstört… manche aber auch nicht – und andere Unwegbarkeiten im Wahlkampf.

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