25 Jahre Macross – die GERWALKer sind wieder da!

Willkommen zu meinem neuen Blog-Eintrag,

nein, keine Sorge: GER hat nix mit Deutschland zu tun. Heute möchte ich euch eine von einigen Anime-Serie empfehlen, die in Japan vor etwa zwei Monaten gestartet ist, und die mich derzeit schlicht und ergreifend derart fesselt, dass ich jede Episode einfach nur herbeisehnen kann: Macross Frontier.

Das Logo zur Serie „Macross Frontier“ (Eigenwerk)

Das Logo zur Serie „Macross Frontier“ (Eigenwerk)

Die nach meinen Quellen auf 26 Episoden ausgelegte Serie ist der jüngste Spross des fiktionalen Universums, in dem sich die Menschheit nach einem von der UN und ihrer sinnigerweise „Anti-UN“ getauften Gegenmacht geführten Weltkrieg eint und in die Weiten des Alls aufbricht.

Die neue Serie ist nunmehr im Jahr 2059 n. Chr. angesetzt: Die Menschheit hat mit ihren ehemaligen Alien-Gegnern nun Frieden geschlossen und besiedelte gemeinsam mit ihnen den Planeten Eden, von dort aus sich etliche Raumschiffflotten mit Schiffen von gewaltigem Ausmaß aufmachten, in die Weiten des Alls vorzustoßen, um weitere Planeten zur Besiedlung zu finden.

Die Handlung beginnt dabei auf der Flotte, die als Macross Frontier bekannt ist. Mit dem Eintreffen der populären Sängerin „Sheryl“ scheint sich ein Unheil von nicht abzusehenden Ausmaßen anzubahnen. Kurze Zeit darauf erscheint ein starker neuer Gegner die Flotte und beginnt mit seinem Angriff, zu dessen Abwehr die Frontier-Flotte das neue Modell der bekannten „Variable Fighter“ einsetzt. Die von dem Spezialkommando „SMS“ eingesetzten VF-25 sind hochmoderne Kampfjets, die in der Lage sind, sich in Kampfroboter zu verwandeln, aber auch eine Art Zwischenmodus besitzen, den man GERWALK nennt.

Ranka, Alto, Sheryl, Mecha und Frontier

Darum geht’s in Macross Frontier: Ranka, Alto, Sheryl, Mecha und Frontier

Insgesamt haben mich die sieben Episoden mit schönen Frauen, Mechs, Special Effects, Action und guter Musik geradezu verwöhnt. Die Serie wird in HDTV produziert und bietet alles, was einen Macross-Fan reizen wird. Alleine dieses Bild – eine der letzten Einstellungen der ersten Episode sollte sie verzücken. 😉

Eine Valkyrie im GERWALK-Modus mit offenem Verdeck. (Screencap)

Eine Valkyrie im GERWALK-Modus mit offenem Verdeck. (Screencap)

Auch wenn die 3D-animierten Mechs manchmal recht hakelig animiert wirken, was aber aufgrund des Renderings zustande kommt, das offenbar anders arbeitet als eine normale gezeichnete Animation und deshalb stellenweise so „ruckelig“ wirkt. Dafür entschädigt der Anime mit jeder Menge atemberaubenden visuellen Effekten und Raumdimensionen, die meiner Meinung nach bislang alles Macross- und Gundam-gewesene in den Schatten stellt – und natürlich einer gehörigen Menge Fanservice für die männlichen, aber auch gelegentlich für die weiblichen Zuschauer.

Neben einer Wahnsinnsoptik und einer wahren Gigantomanie an Raumschiffbauten bietet die Serie auch einen genialen Soundtrack: Das Opening wird von Maaya Sakamoto gesungen, die jeder deutsche Anime-Fan von „The Vision of Escaflowne“ und „Arjuna“ kennen sollte. Der restliche Soundtrack ist von Yoko Kanno co-produziert: Auch sie ist den deutschen Anime-Fans von wahrhaft vielfältigen Soundtracks wie „Cowboy Bebop“ und … „Arjuna“ bekannt. Mit von der Partie ist in Punkto Gesang die frisch für die Rolle der jüngeren weiblichen Hauptrolle „Ranka Lee“ gecastete Megumi Nakajima in ihrer ersten Seiyuu-Hauptrolle.

Alles in Allem kann ich nur jedem empfehlen, mal wenigstens einen Blick rein zu werfen. Wenn ich euch nicht überzeugen konnte, wird es der Anime selbst tun. (Selbstverständlich nur, wenn ihr auf Mechs steht, sonst natürlich wohl weniger)

Advertisements

Veröffentlicht am 23. Mai 2008 in Macross, Reviews und mit , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Kommentare deaktiviert für 25 Jahre Macross – die GERWALKer sind wieder da!.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.