Manga-Empfehlung: Fairy Tail

Wo ich schon den Manga „The Beach Stars“ empfohlen habe (siehe hier), möchte ich euch noch einen weiteren Manga ans Herz legen:

Die Mitglieder der Fairy-Tail-Gilde

Die Mitglieder der Fairy-Tail-Gilde

„Fairy Tail“ (jap.: フェアリーテイル Fearī Teiru) ist der Name einer von Mashima Hiro gezeichnete Shonen-Manga-Serie, die der Zeichner 2006 begann und die bis heute fortgesetzt wird. Bislang umfasst die Serie mehr als 75 Kapitel, die neben der wöchentlichen Veröffentlichung im Weekly Shonen Magazine (nicht zu verwechseln mit der Weekly Shonen Jump) auch in bisher acht Einzelbänden veröffentlicht wurde.

Inhalt des Mangas sind die Abenteuer der hübschen Lucy Heartphilia, die Erbin der wohlhabenden und einflussreichen Heartphilia-Familie, die aber nach dem Tod ihrer Mutter von zu Hause ausgebüchst ist und dem aufbrauchsenden Natsu Dragonil, einem scheinbar übermenschlichen Drachenjäger, der von dem Drachen Igneel aufgezogen wurde und diesen nun nach Igneels Verschwinden sucht. Die beiden treffen sich in einer Hafenstadt, in der Natsu einem Ring von Sklavenhändlern nachgeht, die sich für die weltbekannte Magier-Gilde Fairy Tail ausgeben und in deren Fänge die naive Lucy stolpert, weil sie sich nichts mehr wünscht als Mitglied dieser beliebten Gilde zu werden.

Als Lucy Natsu und dessen Wegbegleiter Happy daraufhin näher kennenlernt, stellt sich heraus ihr Retter selbst Mitglied bei Fairy Tail ist. Nachdem Lucy aufgenommen ist, lernt sie Gray und dessen exhibitionistischen Veranlagungen und die aufbrausende und furchteinflößende Elsa kennen. Fortan erleben die fünf viele unterschiedliche Abenteuer.

Ich weiß: Die meisten Fans nennen sie Erza, wohl aufgrund der Romanisierung durch Mashima-sensei persönlich – allerdings ist der deutschstämmige Ursprung offensichtlich, wenn man bedenkt, dass das romanisierte „R“ auch als „L“ gelesen werden kann und das romanisierte „Z“ unser deutsches stimmhaftes „S“ ist. Hier sieht man übrigens auch, dass die Scanlation- und Fansub-Übersetzungen immer mit gewisser Vorsicht zu genießen sind.

Zum Manga:

Man erkennt deutlich, dass Mashima-sensei ein ehemaliger Assistent von Eiichiro Oda ist. die gleichen „Wurzeln“ besitzt wie Eiichiro Oda, schließlich sind beide über das große Vorbild Akira Toriyama zum Manga zeichnen gekommen: Sowohl der Zeichenstil als auch die Art, die Geschichten zu erzählen und die Charaktere zu bestimmen und zu inszenieren ähneln denen der derzeit bereits über 10 Jahre laufenden Manga- und Anime-Serie One Piece auffallend. Daran ändert auch nicht die Tatsache, dass Mashima bereits mit den Manga Rave einen weltweiten Erfolg feierte. Wenn man als One-Piece-Fan also nicht sofort „Igitt“ schreit und dem Manga eine Chance gibt, so findet man in Fairy Tail sicherlich einen sehr unterhaltsamen, spannenden und kurzweiligen Manga, der den Leser mitreißt.

Advertisements

Veröffentlicht am 12. März 2008 in Reviews und mit , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Kommentare deaktiviert für Manga-Empfehlung: Fairy Tail.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.